
In der Grundschule bin ich von der pädagogischen Aufgabe ausgegangen:
1.-3. Klasse: Erwerb von Schlüsselkompetenzen (Englisch = 3 R’s => reading, writing and arithmatic)[Lesen, Schreiben und Mathe]). Ist in der Kita das Bilderbuch und die erste Schritte, das „Lesen“ von Bildern und die Erfassung einer zusammenhängende Geschichte im Vordergrund, so ist hier die Hermeneutik einer längeren Geschichte angepeilt. Das braucht auch Zeit. Wird in der Kita in einer übergeordneten Hermeneutik (Bezug der Geschichte zu dem Fest, zu dessen Werte und dem Bezug zum Leben in der Gemeinschaft) eingeführt, so wird hier die Geschichte im Vergleich zu parallelen ähnlichen Geschichten (Joseph) oder zu historische Perspektiven (z.B. Rolle der Frau und/oder Umgang mit Macht in der Politik) betrachtet. Es genügt, einen Hauch davon, dass die Kinder das erweiterte Horizont erahnen, in dem sie nun hineinwachsen werden.
Dann in der 4.&5. Klasse kann man Umrisse der Gesellschaft (Seidenstraße) sowie erste Schritte im Selbstbewusstsein, das Treten aus dem Sein in das Betrachten des Selbst als Seiende (mit einem Werden und der daraus entstehende freie Wille) hineinführen. Es sind „Inhalte“ aber auch Grundrisse, die hier gelegt werden. So heißt die schulische Version der Seidenstraße: Grundlagen der Kultur anhand der islamischen Kultur“. Da werden geographische, landwirtschaftliche, Handels- und Vermittlungsbegriffe eingeführt, die eine Struktur und Grundgerüst vermitteln, mit dem das Kind das Vielfalt, was in seiner Umwelt erlebt, integrieren und verarbeiten kann.
In der Adoleszenz wird auf die Gemeinde als Bildungsstätte, die ihre mündigwerdende Mitglieder in ihr Lebensweise einführt, gewechselt:
Da Gemeinden oft die erste Schritte schon getan haben, mit jährlichen Sommerfesten zum Beispiel, kann man dies vertiefen, indem man die Jugendliche gemeinsam in der Weisheitslehre einführt und ihr ihre erste Aufgabe als Gemeindemitgliedern in der Vermittlung des Gelernten an dem bereits bestehendem Fest überträgt. Das kann durchaus mit Puppen geschehen, wo die kleine Kinder sich an das Puppenspiel erfreuen, während die Erwachsene nun Gesprächsstoff bekommen und die erste Schritte zu einer Vertiefung deren Beziehungen tun.
Jugendliche brauchen aber auch mehr, Aktion und Freiheit, einander kennenzulernen. So bildet die Reise nach Andalusien, seine Vorbereitung und Durchführung) eine Parallele zu die Seidenstraße als Straßenfest. Um die Kids zu motivieren, ist eine Reise ein guter Mittel. Es biete auch die Möglichkeit, das Projekt überregional zu eröffnen.